Monday, January 31, 2011

Abenteuer Blutspende


Da will man ein guter Mensch sein, und was von seinem Blut hergeben – und dann geht’s nicht!

Heute war bei uns @ work wieder Blutspendeaktion vom Roten Kreuz. Und nachdem das eine gute & wichtige Sache ist, wollt ich die Gelegenheit nutzen. Aber...

Erst hab ich fast 30 Minuten warten müßen, bis ich vom Formular ankreuzerln zur Ärztin konnte (und das bei ganzen 3 Leuten vor mir!) damit sie Eisen und Blutgruppe bestimmen, und mit mir den ganzen Vorgang kurz durchgehen konnte, Einverständniserklärung, usw.

Dann noch einen Traubenzucker und Cola, bis ich endlich auf der Liege Platz nehmen durfte.
Dort hat dann eine nicht wahnsinnig nette Dame gemeint, sie hat alles schon so vorbereitet, dass es halt mein rechter Arm wird. Super… ist ja kein Problem, wenn mir dann die nächsten drei Tage mein primärer Arm weh tut^^

Beim Blutdruckmessen hat dann eine andere Rot-Kreuzlerin nach einer brauchbaren Vene gesucht. 5min lang. Rechter Arm – schöne Vene aber zu dünn. Gut, probieren wir’s doch links. 5 weitere Minuten vergehen. Zwischendurch haben sie mich ohne ein Wort mit der aufgepumpten Blutdruckmanschette liegen lassen bis mir die Arme eingeschlafen sind.

Irgendwann steckt dann endlich die blöde Nadel in meinem linken Arm. Und da haben sie auch schon dir Frau Doktor gerufen. Natürlich ohne mir zu sagen, warum. Ist ja auch nicht so, dass man sich da Sorgen machen würde, hm?!? Ich mein – da steckt ne Nadel in meinem Arm, und plötzlich ruft wer nachm Arzt und ich lieg da und weiß nicht, was los ist.
Fazit: Vene auch hier zu dünn, würde die Blutspende nicht “aushalten” (was auch immer das genau heißt, Erklärung gab's nämlich keine).

Statt dem Gefühl, was Gutes getan zu haben, hab ich jetzt nur einen großen, schmerzhaften Bluterguß in der linken Ellbogenbeuge, und die haben nach dem ganzen Aufwand kein Blut von mir.

Super… echt ärgerlich. Die Ärztin hat dann noch gefragt, ob sie’s rechts versuchen soll, aber das hab ich verneint. Wenn’s da vorher schon beim Anschauen zu dünn war, brauch ich nicht nochmal den Zirkus, nur dass es dann eh nicht geht.
Arbeiten wär dann auch nimmer gegangen... und Krankenstand nachm (vergeblichen Versuch des) Blutspenden wär schon sehr krass.


Ich geb' ja niemandem die Schuld, dass ich scheinbar zu dünne Venen fürs Blutspenden habe, aber da war heute nicht viel los (eher im Gegenteil), und als “Erstspenderin” hätte ich mir doch etwas mehr Info von den Leuten dort erwartet. Das motiviert nicht wirklich zum Wiederkommen – was schlecht ist! Es geht schließlich nicht um die Angestellten, die einem das Blut abzapfen, sondern um die Menschen, die das Blut dringend brauchen! Aber so wie's aussieht ist das für mich eh kein Thema. Was mir sehr leid tut, mein blau aufgeschwollener Arm aber jetzt grad nicht so schlimm findet ;-)

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